Trockeneisstrahlen

Beim Trockeneisstrahlen handelt es sich um eine besondere Methode von Druckluftstrahlverfahren. Das Strahlmittel ist hier festes Kohlenstoffdioxid, also Trockeneis. Dieses wird dabei mit einer Temperatur von -78,9 °C eingesetzt. Verwendet wird das Verfahren im Rahmen der Bearbeitung von Oberflächen, also der Oberflächentechnik, insbesondere zum Reinigen und auch zum Entgraten. Zum Beispiel im Einsatz bei der Oldtimerrestauration oder beim Felgen reinigen, wie man hier schön sehen kann. Das ist doch mal eine Sache, oder nicht? Blitzeblank.

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Das Strahlmittel ist elektrisch nicht leitend und chemisch inert, aber auch ungiftig und nicht brennbar. Im Vergleich zu anderen Strahlmitteln geht das Trockeneis wenn es dem Umgebungsdruck ausgesetzt wird gleich in den gasförmigen Zustand über. Doch dass das Trockeneisstrahlen auch funktioniert bedarf es auch noch einer anderen Zutat, und zwar Luft. Nötig werden hierbei 5000 Liter Luft pro Minute, die beschleunigt und mit Trockeneis gemischt werden und mit Schallgeschwindigkeit auf die Oberfläche, die gereinigt werden soll, treffen.

Die zu entfernende Schicht wird dabei lokal unterkühlt und versprödet binnen von Sekunden. Die Trockeneispartikel dringen dabei in die entstehenden Sprödrisse ein und lösen diese auf. Man kann sagen, dass der Schmutz regelrecht weggesprengt wird.

Wie die Trockeneisreinigung aussieht kann man schön an folgendem Video sehen:

Vorteile Trockeneisstrahlen

Das Trockeneisstrahlen hat sehr viele Vorteile. Man kann sagen, dass es sich beim Trockeneisstrahlen um ein minimal-abrasives Verfahren handelt, bei dem eine nur geringe Schädigung (wenn überhaupt) der zu reinigenden Oberfläche zu befürchten ist. Dies hat etwas damit zu tun, dass es sich hier um ein sehr weiches Mittel handelt, das entsprechend auch auf empfindlichen Oberflächen angewandt werden kann. Selbst extrem empfindlich geltende Elektrobauteile können so von Schmutz befreit werden.

Dies gilt zum Beispiel für Platinen. Dabei kann man hier auch ohne Demontage arbeiten. Darüber hinaus bleibt kein Mittel zurück nach der Reinigung, das eventuell noch entsorgt werden müsste oder das das Grundwasser belasten würde. Denn das feste Kohlenstoffdioxid, das beim Trockeneisstrahlen gasförmig wird, löst sich komplett auf. Es verflüchtigt sich nämlich in die Umgebungsluft und richtet auch dort keinen Schaden an.

Einsatzgebiete der Trockeneisrenigung:

Das Trockeneisstrahlen kann zu vielen verschiedenen Zwecken eingesetzt werden. Hierzu gehört insbesondere auch das Reinigen von Gussformen, aber auch das Entlacken von ganzen Baugruppen. Und auch die Beseitigung von Unterbodenschutz bei einer Old- und Youngtimerrestaurierung kommt dieses Verfahren häufig zum Einsatz.

Darüber hinaus beseitigt Trockeneis auf verschiedenen Oberflächen auch problemlos Gummi, Fett, Öl, Wachs und Silikon sowie bituminösen Beschichtungen. Und auch mit Trenn- und Bindemitteln oder Klebstoffen versetzte Oberflächen können dank der Methode gereinigt werden. Da das Verfahren so schonend ist, wird das Trockeneisstrahlen auch im Rahmen der Denkmalpflege eingesetzt. Denn große Beschädigungen hinterlässt es auch auf schon sehr alten Bauwerken nicht. Selbst im Inneren von Gebäuden kann Trockeneisstrahlen eingesetzt werden. Und wer Graffiti oder Haftwurzeln wie Efeu oder Wilden Wein an seiner Mauer hat, der muss hier nicht mit anderen Hilfsmitteln ans Werk, sondern kann auf das Trockeneisstrahlen zurückgreifen.

Zusätzliches Mittel verbessern Trockeneisstrahlen

Doch auch das Trockeneisstrahlen hat von seinen Einsatzmöglichkeiten her Grenzen. So kann zum Beispiel Farbe auf Stahl oder Rostnarben im Stahl oder eine Patina auf Metallen nicht mit Trockeneis allein entfernt werden. Die Methode an sich kann dennoch angewandt werden in diesen Fällen. Und zwar durch die Zugabe von einem zusätzlichen Strahlmittel, wie Korund, Nussschalen, Kunststoffgranulat oder Glasperlen. Mit diesem Druckluft-Trockeneis-Gemisch werden aber bei auch derartigen Verunreinigungen gute Ergebnisse erzielt.